Hier ist eine Aufschlüsselung der wichtigsten Punkte:
* Antike Ursprünge: In alten Zivilisationen wie Rom und Griechenland gab es landwirtschaftliche Feste und Markttage, bei denen lokale Produkte und Handwerkskunst präsentiert wurden.
* Mittelalterliches Europa: Mit religiösen Festen verbundene Messen wie das Bartholomäusfest entwickelten sich zu größeren Veranstaltungen mit Handel, Unterhaltung und Wettbewerben.
* England und das koloniale Amerika: Das Konzept der „County Fairs“, wie wir es heute verstehen, entstand im 17. Jahrhundert in England. Zu diesen Veranstaltungen gehörten häufig Viehschauen, landwirtschaftliche Wettbewerbe und Gemeindeversammlungen.
* Frühe amerikanische Jahrmärkte: Das koloniale Amerika übernahm die Messetradition mit Veranstaltungen wie der 1791 gegründeten „New York Agricultural Society Fair“.
* Modernisierung: Im Laufe des 19. Jahrhunderts erfreuten sich Jahrmärkte immer größerer Beliebtheit und Organisation und übernahmen Elemente wie Unterhaltung, Fahrgeschäfte und Lebensmittelverkäufer.
Obwohl es kein einziges Datum für den „ersten Jahrmarkt“ gibt, deuten die frühesten dokumentierten Fälle auf das 17. Jahrhundert in England und das späte 18. Jahrhundert in Amerika hin.