Um den Ausdruck „von innen nach außen und wieder zurück“ zu verstehen, ist es hilfreich, das Konzept in verschiedene Ebenen zu unterteilen:
Von innen nach außen:
* Einzelebene: Damit sind die persönlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen einzelner Mitglieder der Aufnahmegemeinschaft gemeint.
* Wie denken sie über Neuankömmlinge oder Besucher?
* Sind sie willkommen oder fühlen sie sich von ihnen bedroht?
* Sehen sie Chancen oder Herausforderungen, die mit ihrer Anwesenheit verbunden sind?
* Community-Ebene: Dabei wird untersucht, wie die Gemeinschaft als Ganzes reagiert.
* Gibt es bestehende soziale Strukturen, kulturelle Normen oder historische Ereignisse, die die Aufnahme von Neuankömmlingen prägen?
* Gibt es Institutionen oder Organisationen, die sich aktiv für die Integration einsetzen oder Neuankömmlinge unterstützen?
* Gibt es soziale Spannungen, Vorurteile oder Konflikte, die sich aus kulturellen Unterschieden ergeben?
* Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen: Auf dieser Ebene werden die umfassenderen Folgen von Neuankömmlingen oder Besuchern für die lokale Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigt.
* Schafft ihre Präsenz Arbeitsplätze, kurbelt sie die lokale Wirtschaft an oder belastet sie Ressourcen?
* Bringen sie neue Fähigkeiten und kulturelle Perspektiven mit oder tragen sie zum gesellschaftlichen Wandel bei?
Wieder zurück:
* Auswirkungen auf Neuankömmlinge: Damit ist gemeint, wie sich die Aufnahme der Gastgemeinde auf die Neuankömmlinge selbst auswirkt.
* Wie empfinden sie den Empfang?
* Fühlen sie sich willkommen, ausgeschlossen oder diskriminiert?
* Wie wirkt sich die Aufnahme auf ihre Integration, ihr Zugehörigkeitsgefühl und ihr Gesamterlebnis aus?
* Anpassung und Änderung: Dabei wird untersucht, wie sich Neuankömmlinge an ihre neue Umgebung anpassen und wie ihre Anwesenheit möglicherweise die Aufnahmegemeinschaft beeinflusst.
* Passen sich Neuankömmlinge an die lokalen Bräuche und Werte an oder pflegen sie ihre eigene Kultur?
* Tragen sie zum kulturellen Austausch, zur Innovation und zum sozialen Wandel in der Gastgemeinschaft bei?
Im Wesentlichen unterstreicht der Ausdruck „von innen nach außen und wieder zurück“ die Vernetzung und Dynamik der Beziehung zwischen Aufnahmegemeinschaften und Neuankömmlingen. Es wird hervorgehoben, dass es bei der Aufnahme von Neuankömmlingen nicht nur um individuelle Interaktionen geht, sondern dass sie auch von breiteren gesellschaftlichen Kräften geprägt wird, und wie sie sich letztendlich sowohl auf die Neuankömmlinge als auch auf die Aufnahmegemeinschaft in zyklischer und transformativer Weise auswirkt.