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Was ist retrograd in der Musik?

Retrograde ist eine Musiktechnik, bei der eine Melodie oder ein Abschnitt rückwärts gespielt wird. Dies kann erreicht werden, indem die Noten in umgekehrter Reihenfolge gespielt werden oder indem die Reihenfolge der Abschnitte selbst umgekehrt wird. Retrograde wird häufig in der klassischen Musik verwendet, insbesondere in Fugen und Kanons.

Ein berühmtes Beispiel für Rückläufigkeit ist der „Krabbenkanon“ von Johann Sebastian Bach. In diesem Stück wird die Melodie in der Oberstimme vorwärts und in der Unterstimme rückwärts gespielt. Dadurch entsteht ein sehr interessanter und komplexer Klang.

Retrograde kann auch im Jazz und anderer Improvisationsmusik verwendet werden. In diesen Situationen wird es häufig verwendet, um ein Gefühl der Überraschung oder Unvorhersehbarkeit zu erzeugen. Beispielsweise könnte ein Jazzmusiker eine Melodie vorwärts und dann rückwärts spielen oder ein Solo improvisieren, das auf einer rückläufigen Melodie basiert.

Retrograde ist eine vielseitige Technik, mit der sich verschiedenste musikalische Effekte erzeugen lassen. Es ist eine Technik, die es wert ist, für jeden Musiker erkundet zu werden, der daran interessiert ist, neue und interessante Klänge zu erzeugen.

Hier sind einige andere Beispiele für Rückschritt in der Musik:

* Der zweite Satz von Beethovens Sonate Nr. 14 („Mondscheinsonate“) ist rückläufig.

* Der dritte Satz von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 ist rückläufig.

* Der vierte Satz von Debussys „Clair de lune“ ist rückläufig.

* Der letzte Satz von Strawinskys „Das Frühlingsopfer“ ist rückläufig.

Dies sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Retrograde in der Musik. Es handelt sich um eine Technik, die seit Jahrhunderten verwendet wird und auch heute noch von Komponisten und Interpreten verwendet wird.

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