Rastafarianismus ist eine religiöse Bewegung, die in den 1930er Jahren in Jamaika entstand. Es basiert auf dem Glauben, dass Haile Selassie I., der ehemalige Kaiser von Äthiopien, der lebendige Gott und die Inkarnation von Jesus Christus ist. Der Rastafarianismus hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Reggae-Musik und viele Reggae-Künstler haben Rastafarian-Themen in ihre Texte und Musik integriert. Zu den berühmtesten Rastafari-Reggae-Künstlern gehören Bob Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer.
Christentum
Auch das Christentum hatte großen Einfluss auf die Reggae-Musik. Viele Reggae-Künstler wie Jimmy Cliff und Toots and the Maytals haben Lieder aufgenommen, die ihren christlichen Glauben zum Ausdruck bringen. Christliche Reggae-Musik konzentriert sich oft auf Themen wie Liebe, Vergebung und Erlösung.
Andere Religionen
Neben Rastafarianismus und Christentum haben auch andere Religionen die Reggae-Musik beeinflusst. Einige Reggae-Künstler haben beispielsweise Elemente des Islam, Hinduismus und Buddhismus in ihre Musik integriert.
Reggae-Musik ist ein Schmelztiegel verschiedener religiöser Einflüsse und spiegelt die reiche kulturelle Vielfalt Jamaikas wider.