Hip Hop ist ein Musikgenre, das sich in den 1970er Jahren in den USA entwickelte. Es basiert auf vier Elementen:Rap, DJing, Breakdance und Graffiti. Rap ist eine Form der Gesangsdarbietung, bei der rhythmische Texte über einen Beat gesprochen werden. DJing ist die Kunst, Platten abzuspielen und zu mischen, um einen kontinuierlichen Musikfluss zu erzeugen. Breakdance ist ein Streetdance-Stil, der in den 1970er Jahren in der Bronx entstand. Graffiti ist eine Kunstform, bei der auf Wände geschrieben oder gemalt wird.
Jazz hat den Hip Hop maßgeblich beeinflusst. Jazzmusiker gehörten zu den ersten, die Sampling verwendeten. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der ein Teil einer Tonaufnahme genommen und in einem neuen Kontext wiederverwendet wird. Auch Jazzmusiker waren maßgeblich an der Entwicklung des Plattenspielers beteiligt, der für DJs ein unverzichtbares Werkzeug ist.
R&B
R&B ist ein Musikgenre, das sich in den 1940er Jahren in den USA entwickelte. Es ist eine Kombination aus Rhythm and Blues, Jazz und Gospelmusik. R&B-Künstler singen normalerweise über Liebe, Beziehungen und soziale Themen.
Jazz hat R&B maßgeblich beeinflusst. Jazzmusiker halfen bei der Entwicklung der im R&B verwendeten Gesangstechniken wie Scatting und Improvisation. Jazzmusiker spielten auch eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der E-Gitarre, einem gängigen Instrument im R&B.
Funk
Funk ist ein Musikgenre, das sich in den 1960er Jahren in den USA entwickelte. Es zeichnet sich durch eine starke Basslinie, Schlagzeug und Gitarre aus. Funkkünstler singen typischerweise über soziale Themen wie Armut, Diskriminierung und Krieg.
Jazz hat den Funk maßgeblich beeinflusst. Jazzmusiker halfen bei der Entwicklung der für den Funk charakteristischen synkopierten Rhythmen. Jazzmusiker spielten auch eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Hammond-Orgel, einem gängigen Instrument im Funk.