1. Klaviersonaten:Beethoven komponierte im Laufe seines Lebens 32 Klaviersonaten. Jede Sonate weist einzigartige musikalische Eigenschaften und technische Herausforderungen auf. Zu seinen bekanntesten Sonaten gehören:
- Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll, Op. 13 („Pathétique“)
- Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll, Op. 27 Nr. 2 („Moonlight“)
- Klaviersonate Nr. 16 in G-Dur, Op. 31 Nr. 1
- Klaviersonate Nr. 21 in C-Dur, Op. 53 („Waldstein“)
- Klaviersonate Nr. 23 in f-Moll, Op. 57 („Appassionata“)
- Klaviersonate Nr. 29 in B-Dur, Op. 106 („Hammerklavier“)
2. Bagatellen:Beethoven komponierte eine Sammlung kurzer Klavierstücke, die sogenannten Bagatellen. Diese kleineren Kompositionen variieren in Charakter und musikalischer Komplexität.
3. Rondos:Beethoven schrieb mehrere Rondos für Klavier, darunter:
- Rondo in C-Dur, Op. 51 Nr. 1
- Rondo in G-Dur, Op. 51 Nr. 2
4. Variationen:Beethoven schuf Variationssätze auf der Grundlage bestehender Themen oder Melodien. Bemerkenswerte Beispiele sind:
- Variationen über ein Thema aus Mozarts „Zauberflöte“, Op. 66
– Variationen über „Diabellis Walzer“, Op. 120
5. Konzerte:Beethoven komponierte fünf Klavierkonzerte für Soloklavier und Orchester:
- Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, Op. 15
- Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur, Op. 19
- Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, Op. 37
- Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, Op. 58
- Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur, Op. 73 („Kaiser“)
Diese Kompositionen spiegeln Beethovens Meisterschaft am Klavier und sein tiefes Verständnis für musikalische Struktur und Ausdruck wider. Er hat die Grenzen des technisch Möglichen auf dem Instrument immer wieder erweitert.