- Lyrische Inhalte: Tools Songs beschäftigen sich oft mit Themen wie Sucht, Geisteskrankheit, Gewalt und Entfremdung, die für manche Zuhörer verstörend oder unangenehm sein können. Beispielsweise handelt das Lied „Prison Sex“ von einem Mann, der im Gefängnis sexuell missbraucht wird, während es im Lied „Pushit“ um einen Mann geht, der von einer mächtigen Macht kontrolliert und manipuliert wird.
- Musikstil: Tools Musik ist oft düster, schwer und dissonant, was zu ihrer verstörenden Wirkung beitragen kann. Die Band verwendet eine Vielzahl ungewöhnlicher Klänge und Musiktechniken, wie verzerrte Gitarren, hämmernde Trommeln und elektronische Effekte, die ein Gefühl von Angst oder Unbehagen hervorrufen können.
- Visuals: Die Musikvideos und Live-Auftritte von Tool enthalten oft verstörende oder surreale Bilder, was die insgesamt beunruhigende Wirkung ihrer Musik verstärken kann. Im Musikvideo zum Lied „Sober“ ist beispielsweise ein Mann zu sehen, der sich erbricht und halluziniert, während in der Live-Aufführung des Liedes „Lateralus“ die Bandmitglieder seltsame Kostüme und Masken tragen.
Insgesamt ist die Musik von Tool nicht jedermanns Sache. Manche Menschen empfinden es möglicherweise als verstörend oder unangenehm, während andere es als kathartisch oder sogar inspirierend empfinden. Es ist wichtig zu beachten, dass Tools Musik nicht beleidigend oder schädlich sein soll, sondern vielmehr dunkle und komplexe Themen auf kreative und künstlerische Weise erforschen soll.