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Warum klingt eine Geige höher als ein Kontrabass?

Die Tonhöhe eines Tons wird durch die Frequenz der Schallwelle bestimmt. Je höher die Frequenz, desto höher die Tonhöhe. Die Länge der schwingenden Saite ist umgekehrt proportional zur Frequenz des von ihr erzeugten Tons. Das bedeutet, dass kürzere Saiten höhere Töne erzeugen als längere Saiten.

Eine Geige hat kürzere Saiten als ein Kontrabass und erzeugt daher höhere Töne. Die durchschnittliche Länge einer Violinsaite beträgt etwa 33 cm, während die durchschnittliche Länge einer Kontrabasssaite etwa 104 cm beträgt. Das bedeutet, dass die Geigensaiten mit einer höheren Frequenz schwingen als die Kontrabasssaiten und so höhere Töne erzeugen.

Neben der Länge der Saiten hat auch die Spannung der Saiten Einfluss auf die Tonhöhe. Je straffer die Saiten sind, desto höher ist die Tonhöhe. Geigensaiten sind typischerweise straffer als Kontrabasssaiten, was auch zur höheren Tonhöhe der Geige beiträgt.

Schließlich hat auch die Form des Instrumentenkorpus Einfluss auf den Klang. Der Korpus einer Geige ist kleiner und resonanter als der Korpus eines Kontrabasses, was bedeutet, dass er einen helleren, fokussierteren Klang erzeugt.

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