1. Bilaterale Salpingektomie:
Bei dieser Methode wird ein Teil jedes Eileiters vollständig entfernt. Dies gilt als die effektivste Form der Tubenligatur und wird normalerweise laparoskopisch durch kleine Einschnitte im Bauchraum durchgeführt.
2. Fimbriektomie:
Unter Fimbriektomie versteht man die Entfernung der Fimbrien, bei denen es sich um fingerartige Vorsprünge an den Enden der Eileiter handelt. Dadurch wird verhindert, dass die Eizellen während des Eisprungs von den Eileitern aufgenommen werden.
3. Kauterisation:
Bei der Kauterisation handelt es sich um eine Technik, bei der die Eileiter mithilfe von elektrischem Strom oder Hitze versiegelt werden, um Narbengewebe zu erzeugen. Dadurch wird der Durchgang von Eizellen und Spermien verhindert.
4. Banding oder Klingeln:
Bei dieser Methode wird ein Band, eine Klammer oder ein Ring um jeden Eileiter gelegt, um den Durchgang von Eizellen und Spermien zu blockieren. Die Eileiter werden durch diese Vorrichtungen nicht durchtrennt, sondern vielmehr verstopft.
5. Injektionstechniken:
Es gibt nicht-chirurgische Injektionstechniken wie das Essure-Verfahren oder das Adiana-Gerät, bei denen Implantate in die Eileiter eingeführt werden, um eine Barriere zu schaffen, die den Durchgang von Eizellen blockiert. Diese Techniken werden im Vergleich zu den oben genannten chirurgischen Methoden seltener durchgeführt.
6. Ligation mit Nähten:
Bei dieser Technik werden die Eileiter durchtrennt und mit Nähten (Stichen) verschlossen, um eine erneute Verbindung der Eileiter zu verhindern.
Die Wahl der Methode zur Tubenligatur wird in der Regel vom Gesundheitsdienstleister in Absprache mit der Person auf der Grundlage von Faktoren wie Krankengeschichte, Vorlieben und dem gewünschten Grad der dauerhaften Empfängnisverhütung getroffen.