Allegro ist der erste Satz einer Sonate. Es ist typischerweise schnell und lebhaft im Tempo und beginnt oft mit einer starken ersten Aussage des Hauptthemas. Der Allegro-Satz enthält oft auch ein kontrastierendes zweites Thema, das dann entwickelt und im Laufe des Satzes in verschiedenen Formen wiederholt wird.
II. Adagio
Das Adagio ist der zweite Satz einer Sonate. Das Tempo ist typischerweise langsam und lyrisch und bildet oft einen Kontrast zum schnelleren Allegro-Satz. Der Adagio-Satz kann auch ein kontrastierendes zweites Thema enthalten, das jedoch oft weniger entwickelt ist als der Allegro-Satz.
III. Menuetto
Das Menuett oder Scherzo ist der dritte Satz einer Sonate. Typischerweise handelt es sich um einen leichten, anmutigen tanzähnlichen Satz, oft in einer dreiteiligen Form mit einem kontrastierenden Trio-Abschnitt. Auf den Menuettsatz kann eine Wiederholung des Trioabschnitts oder eine Coda folgen.
IV. Allegro/Presto
Der vierte Satz einer Sonate ist typischerweise eine Rückkehr zum schnelleren Tempo des ersten Satzes, obwohl er in manchen Fällen sogar schneller sein kann als der erste Satz. Der letzte Satz präsentiert oft eine Wiederholung der Themen aus dem ersten Satz sowie neues Material.