Der Songwriting-Prozess von Metallica ist für seine Akribie bekannt und umfasst oft mehrere Überarbeitungs- und Bearbeitungsrunden. Die Band verbringt viel Zeit damit, zu experimentieren und verschiedene Arrangements, Riffs und Melodien auszuprobieren. Sie sind sich auch des Gesamtklangs und der Struktur ihrer Songs sehr bewusst und achten sorgfältig auf die Dynamik und Übergänge zwischen den verschiedenen Abschnitten.
Der Songwriting-Prozess der Band ist über die Jahre hinweg relativ konstant geblieben, obwohl sich ihr Ansatz etwas weiterentwickelt hat. In ihren Anfängen konzentrierte sich Metallica mehr auf die Schaffung harter und aggressiver Musik, während sie in den letzten Jahren experimentellere und melodischere Elemente in ihren Sound integriert haben. Die Bereitschaft der Band, zu experimentieren und sich weiterzuentwickeln, hat es ihr ermöglicht, relevant zu bleiben und weiterhin hochwertige Musik zu produzieren.
Hier sind ein paar konkrete Beispiele dafür, wie Metallica das Songwriting in verschiedenen Songs angegangen ist:
* „Betritt den Sandmann“ (aus dem Album Metallica von 1991):Dieses Lied begann mit einem einfachen Riff, das sich Lars Ulrich beim Üben ausgedacht hatte. Anschließend arbeitete die Band gemeinsam daran, das Riff zu einem vollwertigen Song zu entwickeln. James Hetfield schrieb den Text über den Albtraum eines Kindes und das Lied bekam einen düsteren und atmosphärischen Klang.
* „Nichts anderes zählt“ (aus dem Album Metallica von 1991):Dieses Lied wurde von James Hetfield geschrieben und ist eine Abkehr vom üblichen Heavy-Metal-Stil der Band. Hetfield schrieb das Lied als Ballade für seine Freundin und das Lied hat einen sanfteren und melodischeren Klang.
* "St. Anger" (aus dem Album St. Anger von 2003):Dieses Lied zeichnet sich durch seinen aggressiven und dissonanten Klang aus. Das Lied wurde in einer Zeit des Aufruhrs innerhalb der Band geschrieben und der Text spiegelt die Wut und Frustration der Band wider.