Jedes Trompetenventil ist so konzipiert, dass es die Länge des Schlauchs um unterschiedliche Beträge verlängert. Wenn ein Ventil nach unten gedrückt wird, leitet es den Luftstrom durch ein zusätzliches Schlauchstück um, wodurch die Tonhöhe abgesenkt wird.
Hier ein genauerer Blick auf die Trompetenventile und ihre Funktionen:
1. Erstes Ventil (am nächsten an der Hand des Spielers):Dieses Ventil wird auch „B-Ventil“ oder „Halbtonventil“ genannt. Wenn sie gedrückt wird, verlängert sich die Rohrlänge am meisten und die Tonhöhe wird um einen Ganztonschritt (zwei Halbtöne) abgesenkt. Dies ist das Ventil, das die tiefsten Töne der Trompete erzeugt.
2. Zweites Ventil:Wird oft als „F-Ventil“ bezeichnet und senkt beim Drücken die Tonhöhe um einen halben Schritt (einen Halbton). Bei diesem Ventil kommt im Vergleich zum ersten Ventil eine etwas kürzere Rohrlänge hinzu, was zu einer weniger dramatischen Tonhöhenänderung führt.
3. Drittes Ventil:Das dritte Ventil, manchmal auch „D-Ventil“ genannt, senkt die Tonhöhe um eineinhalb Schritte (drei Halbtöne). Im Vergleich zum zweiten Ventil ist die Schlauchlänge noch kürzer, was eine präzise Stimmung und Kontrolle über höhere Töne ermöglicht.
Die Kombination dieser drei Ventile und die Manipulation der Lippenspannung und des Ansatzes durch den Spieler ermöglicht es Trompetenspielern, über mehrere Oktaven hinweg ein breites Spektrum an Tonhöhen und Noten zu erzeugen. Die richtige Technik des präzisen und schnellen Betätigens der Ventile ist entscheidend für eine präzise Intonation und klare Tonerzeugung auf der Trompete.