1. Hauptmelodie-Saiten: Normalerweise gibt es vier davon und sie werden mit einem Drahtplektrum namens Mizraab gezupft. Die Hauptmelodiesaiten sind für die Erzeugung der Hauptmelodie eines Sitarstücks verantwortlich.
2. Sympathische Saiten: Auch hier gibt es vier Stück, die auf bestimmte Tonhöhen gestimmt sind, die im Einklang mit den Hauptmelodiensaiten klingen. Sie werden nicht direkt gezupft, sondern vibrieren mitfühlend, wenn die Hauptmelodie-Saiten gespielt werden, wodurch ein reicher und resonanter Klang entsteht.
3. Drohnenketten: Dabei handelt es sich um vier Saiten, die auf eine feste Tonhöhe gestimmt sind und während einer Sitar-Aufführung für einen kontinuierlichen Dröhn sorgen. Sie werden typischerweise mit leichtem Anschlag mit den Fingern der linken Hand gespielt.
Zusätzlich zu diesen 12 Saiten verfügen einige Sitars möglicherweise auch über zusätzliche Saiten, die „Tarafs“ oder „Chikaris“ genannt werden und der Verzierung und Verschönerung dienen. Diese zusätzlichen Saiten sind normalerweise dünn und befinden sich in der Nähe der Hauptmelodiesaiten.