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Was ist eine Weissgitarre?

Weißenborn

Weissenborn-Gitarren sind eine Art akustischer Stahlsaitengitarre, die in den 1920er Jahren von Herman Weissenborn in Los Angeles, Kalifornien, entwickelt wurde. Sie zeichnen sich durch ihre einzigartige Konstruktion und ihren einzigartigen Klang aus und erfreuten sich besonders in den Anfängen der hawaiianischen Musik großer Beliebtheit.

Weissenborn-Gitarren haben einen hohlen Metallkorpus, meist aus Aluminium, mit einem Resonanzboden aus Holz. Der Korpus ist typischerweise rechteckig mit abgerundeten Ecken und verfügt über ein großes, ovales Schallloch. Der Hals besteht meist aus Holz und ist mit einer Schwalbenschwanzverbindung am Korpus befestigt.

Die Saiten bestehen typischerweise aus Nylon oder Darm und werden je nach gewünschtem Klang auf unterschiedliche Weise gestimmt. Die gebräuchlichste Stimmung ist die „Slack Key“, bei der die Saiten auf eine niedrigere Tonhöhe als die Standardstimmung gestimmt und in einer Fingerstyle-Technik gespielt werden.

Weissenborn-Gitarren erzeugen einen warmen, weichen Klang mit kräftigen Mitten und klaren Höhen. Sie werden häufig für Blues-, Folk- und hawaiianische Musik verwendet und sind auch bei Jazzgitarristen beliebt.

Einige bemerkenswerte Weissenborn-Spieler sind Gabby Pahinui, Willie K, Ry Cooder und Jack Johnson.

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