In den Anfängen der Schusswaffen waren die meisten Menschen Rechtshänder. Daher war es sinnvoll, Waffen herzustellen, die von Rechtshändern leicht geladen und abgefeuert werden konnten. Durch das Rechtsgewehr konnte sich das Geschoss im Uhrzeigersinn drehen, was zu mehr Stabilität und Genauigkeit führte.
Ein weiterer praktischer Grund für das rechtshändige Gewehr ist, dass es dabei hilft, ein Blockieren zu verhindern. Wenn eine Kugel abgefeuert wird, explodiert das Schießpulver und erzeugt ein Hochdruckgas, das die Kugel durch den Lauf treibt. Dieses Gas kann auch dazu führen, dass das Geschoss wackelt, was zu einem Blockieren führen kann. Das Rechtsziehen trägt dazu bei, das Geschoss zu stabilisieren und ein Wackeln zu verhindern.
Es gibt einige Ausnahmen von der Regel des Rechtsgewehrs. Einige Waffen, wie zum Beispiel die AK-47, verfügen über ein Linksgewehr. Dies liegt daran, dass die AK-47 ursprünglich für den Einsatz durch das sowjetische Militär konzipiert wurde, das das Gewehr für die linke Hand bevorzugte. Es gibt auch einige Rechtsschützen, die lieber das Linksgewehr verwenden. Dies liegt häufig an persönlichen Vorlieben oder an einer Erkrankung, die den Umgang mit rechtshändigen Gewehren erschwert.
Letztendlich ist die Entscheidung, ob man ein Rechts- oder Linksgewehr verwendet, eine persönliche Entscheidung. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, und die beste Wahl für jeden einzelnen Schützen kann unterschiedlich sein.