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Warum hört man keine Schläge, wenn verschiedene Tasten auf dem Klavier gleichzeitig gespielt werden?

Beim gleichzeitigen Anschlagen verschiedener Tasten auf dem Klavier sind Schwebungen zu hören. Das Schwebungsphänomen entsteht durch die Interferenz zweier Schallwellen mit leicht unterschiedlichen Frequenzen. Wenn die beiden Wellen in Phase sind, verstärken sie sich gegenseitig, was zu einem lauteren Klang führt. Wenn die beiden Wellen phasenverschoben sind, heben sie sich gegenseitig auf, was zu einem weicheren Klang führt. Die Geschwindigkeit, mit der die Wellen in und aus der Phase gehen, wird Schwebungsfrequenz genannt.

Die Schwebungsfrequenz ist gleich der Differenz zwischen den Frequenzen der beiden Wellen. Wenn beispielsweise auf dem Klavier zwei Noten gespielt werden, die einen Halbton voneinander entfernt sind, beträgt die Schwebungsfrequenz 1 Hz. Das bedeutet, dass der Ton einmal pro Sekunde zwischen lauter und leiser wechselt.

Je größer der Unterschied zwischen den Frequenzen der beiden Noten ist, desto schneller ist die Schwebungsfrequenz. Aus diesem Grund sind Schwebungen stärker wahrnehmbar, wenn auf dem Klavier zwei Noten gespielt werden, die weit auseinander liegen.

Schwebungen sind auch zu hören, wenn zwei Noten auf unterschiedlichen Instrumenten gespielt werden, die nicht auf die gleiche Tonhöhe gestimmt sind. Wenn Sie beispielsweise eine Note auf einem Klavier und dann dieselbe Note auf einer Gitarre spielen, kann es sein, dass Sie Schwebungen hören, wenn die Gitarre nicht richtig gestimmt ist.

Beats können ein nützliches Werkzeug zum Stimmen von Instrumenten sein. Indem Sie auf die Schwebungsfrequenz achten, können Sie die Stimmung eines Instruments anpassen, bis die Schwebungen verschwinden.

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