Für die Geige stellt die Chaconne aufgrund ihrer langen Länge, der komplexen Akkorde und der komplizierten Griffweise besondere Anforderungen. Geiger müssen über eine starke Technik der linken Hand verfügen, um die schnellen Passagen und die präzise Intonation ausführen zu können. Sie müssen außerdem ein gutes Gespür für Rhythmus und Phrasierung haben, um die Schönheit und Ausdruckskraft der Musik hervorzuheben.
Auf der Gitarre ist die Chaconne aufgrund ihrer komplexen Harmonien, anspruchsvollen Fingerpicking-Muster und der Notwendigkeit eines perfekten Timings eine Herausforderung. Gitarristen müssen über eine solide Technik der rechten Hand verfügen, um den für das Stück erforderlichen klaren und gleichmäßigen Klang zu erzeugen. Sie müssen außerdem über ein tiefes Verständnis der Musiktheorie verfügen, um die Harmonien interpretieren und eine musikalisch zufriedenstellende Darbietung schaffen zu können.
Welches Instrument für die Chaconne am „schwersten“ ist, hängt letztendlich von den Fähigkeiten und Stärken des einzelnen Musikers ab. Manche Geiger empfinden die Chaconne möglicherweise als weniger herausfordernd als manche Gitarristen und umgekehrt. Allerdings erfordern beide Instrumente ein hohes Maß an musikalischem Können, um das Stück gut spielen zu können.