1. George Beauchamp: Beauchamp wird oft als einer der Miterfinder der E-Gitarre bezeichnet. 1931 entwickelte er gemeinsam mit dem Elektroingenieur Adolph Rickenbacker die „Frying Pan“-Gitarre, die weithin als eine der ersten Solidbody-E-Gitarren gilt. Beauchamps Beitrag konzentrierte sich hauptsächlich auf das Design des Tonabnehmers der Gitarre.
2. Adolph Rickenbacker: Rickenbacker ist eine weitere Schlüsselfigur in der Geschichte der E-Gitarre. Er war ein Geschäftsmann und Musiker, der zusammen mit George Beauchamp die Rickenbacker Guitar Company gründete. Obwohl er die E-Gitarre nicht selbst erfunden hat, war er maßgeblich an der Förderung und Kommerzialisierung der Frying-Pan-Gitarre und anderer früher E-Gitarrenmodelle beteiligt.
3. Leo Fender: Leo Fender ist ein weiterer bemerkenswerter Erfinder, der die E-Gitarre revolutionierte. In den 1940er Jahren entwickelte er die Fender Telecaster, die als eines der einflussreichsten E-Gitarren-Designs der Geschichte gilt. Fender entwickelte außerdem die Stratocaster, ein weiteres ikonisches E-Gitarrenmodell.
4. Les Paul: Les Paul (Lester Polsfuss) gilt weithin als einer der Pioniere der Solid-Body-E-Gitarre. In den 1940er Jahren arbeitete er mit der Gibson Guitar Corporation zusammen, um die Gibson Les Paul-Gitarre zu entwickeln, die zu einem festen Bestandteil der Welt der Rock- und Bluesmusik wurde.
5. Paul Barth: Paul Barth ist eine weitere Schlüsselfigur, die zur Weiterentwicklung der E-Gitarren-Technologie beigetragen hat. In den 1950er Jahren entwickelte er den Humbucker-Tonabnehmer, der Geräusche und Brummen bei E-Gitarren reduzierte und sich zu einem weit verbreiteten Design entwickelte.
Es ist erwähnenswert, dass die Erfindung der E-Gitarre eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Personen war, von denen jeder seinen eigenen, einzigartigen Beitrag leistete. Obwohl Adolph Rickenbacker und Paul Tutmarc eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Vermarktung früher E-Gitarren spielten, waren sie nicht die einzigen Erfinder.