Instrumente, die Audiosignale erzeugen, ohne dass Luft an der Erzeugung von Schallwellen beteiligt ist, werden als Elektrophone bezeichnet. Einige der häufigsten Arten von Elektrophonen sind:
1. Theremin: Das Theremin ist eines der frühesten elektronischen Musikinstrumente. Es nutzt zwei Antennen, um die Position der Hände des Künstlers zu erfassen und erzeugt Töne durch Variation der Frequenz und Amplitude eines Oszillatorschaltkreises.
2. Ondes Martenot: Die Ondes Martenot ist ein französisches elektronisches Musikinstrument, das über eine Tastatur die Tonhöhe eines Oszillators steuert. Der Künstler steuert auch die Klangfarbe und Lautstärke, indem er einen Metallring um einen Metallstab bewegt.
3. Mellotron: Das Mellotron ist ein elektromechanisches Musikinstrument, das zur Klangerzeugung vorbespielte Bänder verwendet. Die Bänder werden mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten abgespielt, um unterschiedliche Tonhöhen zu erzeugen.
4. Chamberlin: Das Chamberlin ist ein ähnliches Instrument wie das Mellotron, verwendet jedoch Magnetbänder anstelle von bespielten Bändern. Dies ermöglicht mehr Flexibilität beim Erstellen von Sounds.
5. Hammond-Orgel: Die Hammond-Orgel ist eine elektrische Orgel, die zur Klangerzeugung ein rotierendes Tonrad nutzt. Das Tonrad wird durch eine Reihe von Magneten unterbrochen, wodurch der Klang moduliert wird.
6. Moog-Synthesizer: Der Moog-Synthesizer ist ein analoger Synthesizer, der erstmals in den 1960er Jahren entwickelt wurde. Mit dem Moog-Synthesizer lassen sich verschiedenste Klänge erzeugen, von einfachen Wellenformen bis hin zu komplexen Soundeffekten.
7. Synthesizer: Ein Synthesizer ist ein elektronisches Musikinstrument, das durch die Kombination verschiedener Wellenformen, Frequenzen und Modulationen eine Vielzahl von Klängen erzeugen kann. Synthesizer können analog, digital oder eine Mischung aus beidem sein.