1. Ton: Der Klang der Akustikgitarre ist von Natur aus heller und artikulierter als der einer E-Gitarre. Dies kann für Jazz von Vorteil sein, da die Phrasierung und Artikulation des Gitarristen dadurch klarer zur Geltung kommen. Allerdings kann der Klang der Akustikgitarre auch hinsichtlich Dynamik und Klangfarbe eingeschränkter sein, was es schwieriger machen kann, einen echten Jazz-Sound zu erzielen.
2. Strings: Akustische Gitarren haben typischerweise leichtere Saiten als elektrische Gitarren. Dies kann insbesondere für Anfänger das Spielen erleichtern, es kann jedoch auch schwieriger sein, den dicken, satten Klang zu erzielen, der oft mit Jazzgitarren verbunden wird.
3. Aktion: Die Saitenlage einer Akustikgitarre ist typischerweise höher als die einer E-Gitarre. Dies kann das Spielen schneller Passagen erschweren, aber auch dazu beitragen, einen natürlicheren und akustischeren Klang zu erzeugen.
4. Techniken: Einige der Techniken, die für die Jazzgitarre unerlässlich sind, wie Bending, Vibrato und Hammer-Ons, können auf einer Akustikgitarre schwieriger auszuführen sein als auf einer E-Gitarre. Es gibt jedoch Möglichkeiten, diese Techniken an die Akustikgitarre anzupassen, beispielsweise durch die Verwendung eines Slides oder alternativer Fingersätze.
Insgesamt ist es möglich, Jazzgitarre auf einer Akustikgitarre zu spielen, es kann jedoch etwas Übung und Anpassung erfordern, um den gewünschten Klang zu erzielen.