Kultureller Ausdruck: Musik ermöglichte es Sklaven, ihre kulturelle Identität, Emotionen und Erfahrungen auszudrücken. Durch die Musik bewahrten und gaben sie ihre kulturellen Traditionen weiter, obwohl sie gewaltsam aus ihren Heimatländern vertrieben wurden.
Quelle des Trostes: Angesichts unvorstellbarer Not und Unterdrückung spendete Musik Trost und ein Gemeinschaftsgefühl. Sklaven nutzten Lieder als Mittel, um mit ihrer harten Realität zurechtzukommen und Stärke und Widerstandskraft zu finden.
Kommunikation und Networking: Musik diente als verdeckte Form der Kommunikation zwischen Sklaven. Sie nutzten verschlüsselte Nachrichten und Spirituals, um Informationen über geplante Fluchten, Aufstände und Neuigkeiten von anderen Plantagen zu übermitteln.
Religiöser Ausdruck: Musik war mit religiösen Praktiken und Gottesdiensten verwoben. Spirituals, Arbeitslieder und Gospelmusik ermöglichten es Sklaven, Trost und Inspiration in ihrem Glauben zu finden.
Widerstand und Protest: Musik wurde zu einem mächtigen Instrument des Widerstands gegen die entmenschlichenden Bedingungen der Sklaverei. Durch ihre Lieder brachten die Sklaven ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck und forderten die Unterdrückungssysteme heraus, die ihr Leben kontrollierten.
Unterhaltung und Freude: Inmitten ihrer Kämpfe sorgte die Musik auch für versklavte Menschen für Momente der Freude und Unterhaltung. Gemeinsames Singen und Tanzen bei Zusammenkünften und Feiern trug dazu bei, ihre Stimmung zu heben und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.