1. D-Dur – B7 – E-Dur:Dies ist eine klassische Modulation, die den Dominantseptakkord von E-Dur (B7) als Pivot-Akkord verwendet. Der B7-Akkord enthält den Leitton (C♯), der in die Tonika (E) im E-Dur-Akkord übergeht.
2. D-Dur – G-Dur – C-Dur – E-Dur:Diese Folge verwendet eine Reihe sekundärer Dominantakkorde, um nach E-Dur zu modulieren. Der G-Dur-Akkord ist die Dominante von C-Dur und der C-Dur-Akkord ist die Dominante von E-Dur. Dadurch entsteht ein fließender und logischer Übergang von D-Dur nach E-Dur.
3. D-Dur – B-Dur – E-Dur:Diese Progression verwendet eine trügerische Kadenz beim ersten Akkordwechsel. Der B-Dur-Akkord ist der relative Dur-Akkord von G-Moll, der wiederum der relative Moll-Akkord von C-Dur ist. Dies sorgt für eine harmonische Überraschung und führt zur endgültigen Dominant-Tonika-Auflösung in E-Dur.
4. D-Dur – Em7 – A7 – D-Dur – E-Dur:Diese Progression nutzt eine chromatische Mittelbeziehung zwischen D-Dur und Em7. Der Em7-Akkord teilt zwei Noten (E und H) mit Am7, dem dominanten Septakkord von D-Dur. Dadurch entsteht ein fließender Übergang zum A7-Akkord, der dann in D-Dur übergeht. Der letzte D-Dur-Akkord fungiert als Pivot-Akkord und führt zur endgültigen Auflösung in E-Dur.
Dies sind nur einige Beispiele für Akkordfolgen, die von D-Dur nach E-Dur modulieren können. Letztendlich hängt die Wahl der Modulation vom musikalischen Gesamtkontext und der gewünschten Wirkung ab.