Eigenschaften:
1. Aktion :Das Cembalo verfügt über einen Zupfmechanismus. Jede Taste ist mit einem kleinen Hebel verbunden, der als Klinke bezeichnet wird. Wenn eine Taste gedrückt wird, zupft die Buchse eine Metallsaite und erzeugt so einen Ton.
2. Tastatur :Cembalos verfügen normalerweise über ein oder zwei Manuale (Tastaturen) und einen Pedalsatz zum Ändern von Registern oder zum Hinzufügen/Subtrahieren von Registern (Saitensätze).
3. Stoppt :Register verändern den Klang des Instruments durch den Einsatz unterschiedlicher Saitensätze. Dies ermöglicht Änderungen der Tonhöhe, der Lautstärke und der Gesamtklangfarbe des Klangs.
4. Strings :Cembalo-Saiten verlaufen parallel zur Tastatur und verlängern die Länge des Instruments. Die Saitenlänge variiert, um unterschiedliche Notenbereiche zu erzeugen.
5. Soundboard :Der Resonanzboden ist eine dünne Holzplatte unter den Saiten. Beim Zupfen der Saiten werden Schwingungen auf den Resonanzboden übertragen und so der Klang verstärkt.
Verwendung und Repertoire:
- Cembalos spielten eine entscheidende Rolle bei Soloauftritten, Kammermusik und der Begleitung von Sängern und anderen Instrumentalisten.
- Bekannte Barockkomponisten wie Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Domenico Scarlatti und Francois Couperin haben ausführlich für das Instrument geschrieben.
-Cembalo zeichnete sich durch komplexe und ornamentale Passagen aus und lieferte einen klaren und klaren Klang, der die Texturen und Dynamik der Barockmusik ergänzte.
Moderne Wiederbelebung:
Im 20. Jahrhundert kam es zu einer Wiederbelebung des Interesses an Alter Musik und historischen Instrumenten. Dies führte zur Wiederbelebung des Cembalos, wobei zeitgenössische Cembalobauer neue Instrumente bauten und Interpreten die ursprünglichen Techniken und Musikstile studierten.
Obwohl das Cembalo vielleicht nicht so weit verbreitet ist wie das zeitgenössische Klavier, bleibt es ein wesentliches Instrument beim Studium und der Aufführung historischer und barocker Musik und bietet die Möglichkeit, die authentischen Klänge und musikalischen Ausdrucksformen der Vergangenheit zu erleben.