Die frühesten bekannten Namenskonventionen für Trommelrudimente stammen aus den 1830er Jahren, als militärische Trommelhandbücher damit begannen, Listen von Standardrudimenten zu enthalten. In diesen Handbüchern wurden in der Regel jedem Rudiment einfache, beschreibende Namen zugewiesen, beispielsweise „Single Stroke Roll“, „Double Stroke Roll“ und „Flam“.
Im Laufe der Zeit wuchs die Anzahl der Rudimente und die Namenskonventionen wurden standardisierter. Die National Association of Rudimental Drummers (NARD) wurde 1933 gegründet und eines ihrer Hauptziele war die Erstellung einer standardisierten Liste von Schlagzeug-Rudimenten. Die NARD-Liste, die 26 Rudimente umfasste, wurde von Schlagzeugern und Pädagogen auf der ganzen Welt weithin übernommen und ist nach wie vor die Grundlage des modernen rudimentären Trommelns.
Hier sind einige Beispiele für die Namen von Trommelrudimenten:
* Einzelschlagrolle: Dieses Rudiment ist nach seinem einfachen Muster aus abwechselnden Einzelschlägen zwischen den Händen benannt.
* Double Stroke Roll: Dieses Rudiment ist nach seinem Muster aus abwechselnden Doppelschlägen zwischen den Händen benannt.
* Flam: Dieses Rudiment ist nach seinem charakteristischen „Flam“-Klang benannt, der durch das Spielen einer Vorschlagsnote vor dem Hauptschlag entsteht.
* Ruff: Dieses Rudiment ist nach seiner schnellen und kontinuierlichen Strichfolge benannt.
* Ziehen: Dieses Rudiment ist nach seiner Zugbewegung benannt, die durch abwechselnde Striche zwischen den Händen erzeugt wird und dabei den ersten Schlag jeder Gruppe betont.
Die Namen von Schlagzeug-Rudimenten sind wichtig, weil sie den Schlagzeugern eine gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den Austausch von Schlagzeugideen bieten. Sie helfen Schlagzeugern auch dabei, sich an verschiedene Rudimente zu erinnern und diese zu identifizieren und ihre grundlegenden Techniken zu verstehen.