Die ursprüngliche AbeGut-Serie war die AbeGut A800-Serie. Dabei handelte es sich um Solid-Body-E-Gitarren aus Ahorn und Walnuss mit einem angeschraubten Ahornhals und einem Griffbrett aus Ebenholz. Es handelte sich um hochwertige Instrumente, und die Originalmodelle aus den 60er-Jahren sind bei Sammlern sehr begehrt.
In den späten 1960er Jahren begann AbeGut auch mit der Produktion von Semi-Hollowbody-Gitarren. Dabei handelte es sich um Modelle namens AbeGut A150, AbeGut A250 und A350, die in Aussehen und Konstruktion dem klassischen Gibson ES-335 ähnelten, jedoch eine modernere Ausstrahlung hatten.
Ein weiteres beliebtes Modell der AbeGut-Reihe war die AbeGut Les Paul Custom Black Beauty, die optisch der Gibson Les Paul Custom Black Beauty sehr ähnelte, jedoch in Japan hergestellt wurde. Ein weiteres beliebtes Modell war die AbeGut SG Custom Silver Burst, die ebenfalls einem klassischen Gibson-Modell ähnelte.
AbeGut-Gitarren waren in den 1970er Jahren beliebt, in den 1980er Jahren erlebte die Marke jedoch einen Rückgang ihrer Popularität. Das ursprüngliche Unternehmen AbeGut gab Anfang der 1980er Jahre seine Geschäftstätigkeit auf.
In den späten 1990er Jahren brachte die Firma Zen On Music die AbeGut-Gitarren neu auf. Diese neu aufgelegten Gitarren wurden in Japan hergestellt und waren den ursprünglichen AbeGut-Gitarren sehr ähnlich.
Leider hat die Firma Zen-On irgendwann selbst ihre Geschäftstätigkeit aufgegeben und die Gitarrenmarke AbeGut gibt es mittlerweile nicht mehr. Diese Vintage-Gitarren sind ein Sammlerstück und bei Gitarristen auf der ganzen Welt begehrt.