* Der Zigeuner: Der erste Verdacht fällt auf die Roma-Frau, die in der Nähe des Hauses gesehen wurde. Dies weckt die Erwartung eines traditionellen körperlichen Verbrechens.
* Die „Speckled Band“: Der Name selbst und die seltsamen Geräusche aus dem Zimmer neben Helen Stoner deuten auf ein gefährliches Tier hin. Dies führt dazu, dass sich sowohl Helen als auch der Leser auf eine Kreatur statt auf einen menschlichen Täter konzentrieren.
* Die „Speckled Band“: Die Beschreibung der Kreatur als „gesprenkelte Bande“ untermauert die Vorstellung eines gefährlichen Tieres zusätzlich.
* Die „tödliche Schlange“: Schon früh wird die Idee geäußert, dass eine Schlange die Todesursache für Julia sei, und der Fokus bleibt trotz fehlender Beweise auf dieser Idee.
* Das „indische“ Element: Die Einbeziehung von Dr. Roylotts Vergangenheit in Indien und seinem Wissen über „östliche Gifte“ lässt auf eine exotischere und mysteriösere Todesursache schließen. Dies verstärkt den Fokus auf eine übernatürliche oder animalische Erklärung.
Alle diese Elemente zusammen bilden eine Nebelwand, die die Aufmerksamkeit effektiv vom wahren Schuldigen ablenkt:Dr. Roylott selbst. Er nutzt diese Ablenkungsmanöver geschickt aus, um eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens zu schaffen, die es ihm ermöglicht, sein Verbrechen ungestraft zu begehen.
Der Ablenkungsmanöver in „The Speckled Band“ funktioniert so gut, weil er mit unseren Erwartungen und Vorurteilen spielt. Wir neigen dazu, nach einfachen Erklärungen zu suchen und fühlen uns oft vom Exotischen und Geheimnisvollen angezogen. Doyle nutzt dies meisterhaft zu seinem Vorteil und kreiert eine Geschichte, die sowohl spannend als auch geschickt täuscht.