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Was geschah, als unternehmenseigene Radiosender ähnliche Playlists verwendeten?

Die Homogenisierung von Radio-Playlists:

Mit der zunehmenden Beteiligung von Unternehmen an Radiosendern nahm auch die Verwendung ähnlicher Wiedergabelisten zu. Dies war auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

* Der Wunsch, ein breites Publikum anzusprechen: Unternehmensradiosender sind gewinnorientiert und zielen darauf ab, ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Durch die Wiedergabe ähnlicher Musik können diese Sender Hörer ansprechen, die sich für dieselben Genres und Künstler interessieren.

* Die Effizienz der syndizierten Programmierung: Bei der syndizierten Programmierung handelt es sich um die Produktion von Radiosendungen oder -segmenten, die dann an mehrere Sender verteilt werden. Dadurch können Sender Geld bei den Produktionskosten sparen und den Hörern dennoch eine Vielfalt an Inhalten bieten. Syndizierte Programme verfügen häufig über eigene Wiedergabelisten, was die Sender zusätzlich dazu ermutigt, ähnliche Musik abzuspielen.

* Der Einfluss großer Plattenfirmen: Große Plattenfirmen haben einen erheblichen Einfluss auf die Musikindustrie und können die Wiedergabelisten von Radiosendern beeinflussen. Durch die Werbung für ihre Künstler und Songs bei Radiosendern können Plattenfirmen ihren Umsatz und ihre Bekanntheit steigern. Dies kann dazu führen, dass Radiosender ein begrenztes Musikspektrum spielen, das von den großen Labels vorgegeben wird.

Die Homogenisierung von Radioplaylists hat mehrere Konsequenzen. Es schränkt die Wahlmöglichkeiten der Zuhörer ein und fördert die musikalische Konformität. Außerdem wird es für neue und unabhängige Künstler schwieriger, ihrer Musik im Radio Gehör zu verschaffen. Dies hat zu Kritik an Unternehmensradiosendern und Forderungen nach mehr Diversität im Radioprogramm geführt.

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