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Was ist eine neoklassische Symphonie?

Eine neoklassizistische Symphonie ist eine im Stil des 18. Jahrhunderts komponierte Symphonie als Reaktion auf die Romantik des frühen 19. Jahrhunderts. Diese Sinfonien zeichnen sich durch eine Rückbesinnung auf klassische Formen und Werte wie Klarheit, Ausgewogenheit und Proportionen sowie durch eine Ablehnung der emotionalen und subjektiven Elemente der Romantik aus. Einige Beispiele neoklassischer Sinfonien sind:

Sinfonie Nr. 1 g-Moll von Felix Mendelssohn

Sinfonie Nr. 40 g-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 104 in D-Dur von Joseph Haydn

Diese Sinfonien zeichnen sich alle durch die Verwendung klarer und prägnanter Melodien, ihre ausgewogenen und symmetrischen Strukturen und den Verzicht auf übermäßige Emotionen aus. Sie sind auch alle in der traditionellen viersätzigen Form geschrieben:

Erster Satz: Allegro (schnell und lebhaft)

Zweiter Satz: Andante (langsam und lyrisch)

Dritter Satz: Menuetto oder Scherzo (schnell und tänzerisch)

Vierter Satz: Allegro oder Presto (schnell und aufregend)

Neoklassische Sinfonien waren eine Reaktion auf die immer komplexer und emotionaler werdende Musik der Romantik. Sie stellen eine Rückkehr zur einfacheren und strukturierteren Musik der Klassik dar und haben dazu beigetragen, den Weg für die Entwicklung der modernen klassischen Musik zu ebnen.

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