Zu Beginn des Liedes denkt der Protagonist über die Abwesenheit menschlichen Kontakts nach und fühlt sich ausgeschlossen und allein in einer kalten und unversöhnlichen Welt. Sie sehnen sich nach Verbindung und Wärme, haben aber Schwierigkeiten, sich von den selbst auferlegten emotionalen Barrieren zu befreien, die sie geschaffen haben. Die Zeile „Mir ist hier so kalt, ohne dich“ vermittelt ein Gefühl der Verzweiflung und der Sehnsucht nach einer verlorenen Beziehung oder Verbindung.
Im gesamten Lied verdeutlichen Metaphern rund um den Winter und die Kälte den emotionalen Zustand des Protagonisten. Sie fühlen sich wie eingefroren, unfähig, voranzukommen oder Trost zu finden. Die Texte zeichnen ein lebendiges Bild innerer Qual und Trostlosigkeit.
Der Refrain betont die erdrückende Last der Emotionen und den verzweifelten Wunsch nach Befreiung. Die Wiederholung der Zeilen „Ich ertrinke, ich sinke, ich falle“ fängt das viszerale Gefühl ein, von seinen Gefühlen überwältigt und verzehrt zu werden.
Das Lied hinterlässt beim Hörer letztendlich ein Gefühl der Selbstbeobachtung, das über persönliche Kämpfe und die Komplexität menschlicher Emotionen nachdenkt. „So Cold“ spricht die Momente an, in denen man sich emotional benommen und von der Welt um einen herum abgekoppelt fühlt.