Warum handelten frühe Blues-Songs hauptsächlich von den Kämpfen und Nöten des Lebens?
In den frühen Blues-Songs ging es hauptsächlich um die Kämpfe und Nöte des Lebens, da sie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Afroamerikanern geschrieben wurden. Diese Menschen litten unter enormer Diskriminierung, Armut und Ungleichheit, was sie durch Musik zum Ausdruck brachten. Blues-Songs dienten als Mittel der Katharsis und ermöglichten es den Menschen, ihre Herausforderungen gemeinsam zu teilen und anzugehen. Sie thematisierten Themen wie unerwiderte Liebe, wirtschaftliche Nöte, soziale Ungerechtigkeit und die harte Realität des Lebens.
Darüber hinaus entstand der Blues aus der afroamerikanischen Folk-Tradition, die traditionell Geschichten, Erlebnisse und Herausforderungen durch Musik vermittelte. Durch den Blues fanden die Menschen Trost, Unterstützung und ein Gemeinschaftsgefühl inmitten ihrer Kämpfe.