Das Konzept der Fusionsmusik gibt es schon seit Jahrhunderten, wobei Beispiele früher Fusionsmusik bis ins Mittelalter zurückreichen. Der Begriff „Fusionmusik“ wird jedoch am häufigsten für Musik verwendet, die in den 1970er Jahren entstand, als Jazz- und Rockmusiker begannen, mit der Kombination von Elementen ihrer jeweiligen Genres zu experimentieren.
Zu den bekanntesten Beispielen für Fusionsmusik gehören:
Miles Davis‘ Album „Bitches Brew“ (1970), das als eines der ersten Fusion-Alben gilt
Herbie Hancocks Album „Head Hunters“ (1973), das eine Mischung aus Jazz, Funk und Rock bietet
Weather Reports Album „Black Market“ (1976), das Jazz, Funk und afrikanische Rhythmen vermischt
Mit dem Begriff „Fusionmusik“ kann auch neuere Musik gemeint sein, die Elemente aus verschiedenen Genres vereint. Beispielsweise haben einige Produzenten elektronischer Musik Elemente aus Jazz, Rock und Weltmusik in ihre Musik integriert und so ein neues Genre der Fusionsmusik geschaffen, das oft als „elektronische Fusion“ bezeichnet wird.
Fusionsmusik zeichnet sich oft durch Improvisation, komplexe Rhythmen und den Einsatz elektronischer Instrumente aus. Es ist ein Genre, das sich ständig weiterentwickelt und es entstehen ständig neue und innovative Formen der Fusionsmusik.