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Was war der Teufel in der Musik?

„Der Teufelstriller“ von Giuseppe Tartini

Der „Teufelstriller“ (italienisch:Trillo del Diavolo) ist eine Violinsonate, die Giuseppe Tartini um 1713 komponierte. Die Sonate soll von einem Traum Tartinis inspiriert worden sein, in dem ihm der Teufel erschien und ihn herausforderte, eine Geige zu spielen -Spielwettbewerb. Tartini gewann den Wettbewerb, aber nur, indem er einen Triller spielte, der so schnell und schwierig war, dass es für einen Menschen angeblich unmöglich war, ihn zu spielen.

Der „Teufelstriller“ gilt als eines der schwierigsten Violinstücke, die jemals geschrieben wurden, und wurde von vielen berühmten Geigern aufgeführt, darunter Niccolò Paganini, Jascha Heifetz und Yehudi Menuhin. Das Stück ist bekannt für seine schnellen und komplizierten Passagen sowie seine dramatischen und emotionalen Melodien.

Der „Teufelstriller“ wurde auf viele verschiedene Arten interpretiert, oft wird er jedoch als Darstellung des Kampfes zwischen Gut und Böse oder zwischen menschlicher und göttlicher Macht gesehen. Das Stück soll auch andere Kunstwerke und Literatur inspiriert haben, darunter Johann Wolfgang von Goethes Gedicht „Der Zauberlehrling“ und Antonín Dvořáks Oper „Der Teufel und Kate“.

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