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Woher kommt Gangster-Rap?

Gangster-Rap ist ein Subgenre der Hip-Hop-Musik, das Ende der 1970er Jahre in den USA entstand. Es entstand aus der Armut und Gewalt des innerstädtischen Lebens in städtischen afroamerikanischen und lateinamerikanischen Gemeinden. Der lyrische Inhalt von Gangster-Rap konzentriert sich oft auf Themen wie Kriminalität, Gewalt, Geld, Drogen und Armut.

Zu den Pionieren des Gangster-Rap zählen Künstler wie Ice-T, N.W.A und Schoolly D. Diese Künstler nutzten ihre Musik, um die harte Realität des Lebens im urbanen Amerika auszudrücken und ihrem Frust über Armut, Polizeibrutalität und soziale Ungleichheit Luft zu machen. Gangster-Rap wurde auch von Funk- und Disco-Musik sowie von Reggae und jamaikanischem Dancehall beeinflusst.

Das Wachstum des Gangster-Rap war eng mit dem Aufstieg der Hip-Hop-Szene an der Westküste verbunden. Städte wie Los Angeles und Compton wurden zu Zentren der Gangster-Rap-Musik, wobei Künstler wie Dr. Dre, Snoop Dogg und Tupac Shakur große Anerkennung erlangten.

In den 1990er Jahren erlebte Gangsta Rap einen Aufschwung in der Mainstream-Musik, mit Künstlern wie Notorious B.I.G. und Lil' Kim erlangten kritischen und kommerziellen Erfolg. Das Aufkommen des Gangsta-Rap löste jedoch auch Kontroversen und Debatten über seinen negativen Einfluss auf die Gesellschaft und die Förderung von Gewalt und Frauenfeindlichkeit aus.

Auch heute noch ist Gangster-Rap ein beliebtes und einflussreiches Subgenre der Hip-Hop-Musik, wobei Künstler wie Kendrick Lamar, J. Cole und Cardi B in ihrer Musik weiterhin Themen im Zusammenhang mit Armut, Gewalt und sozialer Ungleichheit untersuchen.

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