Der Sufi-Tanz hat seine Wurzeln im 13. Jahrhundert, als er erstmals vom Mevlevi-Orden praktiziert wurde, einem Sufi-Orden, der von Rumi, einem berühmten persischen Dichter, gegründet wurde. Der Tanz wurde ursprünglich im Rahmen einer religiösen Zeremonie aufgeführt, hat sich aber im Laufe der Zeit auch zu einem kulturellen und künstlerischen Ausdruck entwickelt.
Der Sufi-Tanz wird typischerweise zu Musik im 4/4-Takt aufgeführt, und die Tänzer geraten beim Drehen oft in einen Trancezustand. Manche Tänzer erleben möglicherweise Visionen oder Halluzinationen und der Tanz wird oft als eine Möglichkeit gesehen, sich mit dem Göttlichen zu verbinden.
Der Sufi-Tanz ist eine wunderschöne und faszinierende Kunstform und ein wichtiger Bestandteil des muslimischen Glaubens. Es ist ein Tanz voller Leidenschaft und Hingabe, der an die Kraft von Musik und Tanz erinnert, Menschen mit dem Göttlichen zu verbinden.