Früher Jazz: Armstrongs frühe Karriere in New Orleans war stark vom traditionellen New Orleans-Jazzstil beeinflusst, der sich durch Polyrhythmen, Improvisation und kollektives Ensemblespiel auszeichnete. Er wurde zu einer herausragenden Persönlichkeit dieses Stils und trug dazu bei, ihn über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt zu machen.
Dixieland Jazz: Armstrong war eine Schlüsselfigur bei der Entwicklung und Popularisierung des Dixieland-Jazz, eines Stils, der seinen Ursprung in New Orleans hatte und im frühen 20. Jahrhundert große Popularität erlangte. Dixieland-Jazz ist bekannt für seine heißen und lebendigen Rhythmen, kollektiven Improvisationen und den Einsatz von Blechblasinstrumenten wie Trompete und Klarinette.
Swing Jazz: In den 1930er Jahren prägte Armstrong maßgeblich den Swing-Jazz, der sich durch einen strukturierteren Ansatz, präzises Ensemblespiel und einen starken rhythmischen Puls auszeichnete. Mit seinen All Stars, einer renommierten Band mit prominenten Jazzmusikern, trug er zur Entwicklung dieses Stils bei.
Bebop Jazz: Armstrongs Einfluss erstreckte sich sogar auf den aufkommenden Bebop-Stil des Jazz, der sich in den 1940er Jahren entwickelte. Bebop war für seine komplexen Harmonien, schnellen Tempi und komplizierten Improvisationen bekannt. Obwohl Armstrong keine Hauptfigur des Bebop war, legten seine Innovationen und Beiträge zum Jazz den Grundstein für die Entwicklung dieses progressiveren Stils.
Im Laufe seiner Karriere hatte Louis Armstrong einen tiefgreifenden Einfluss auf den Jazz, da er dazu beitrug, verschiedene Jazzstile zu formen und weiterzuentwickeln und Generationen von Musikern zu beeinflussen. Sein Vermächtnis prägt weiterhin die Welt des Jazz und der Musik im Allgemeinen.