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Wie verbreitete sich Jazz?

Die Verbreitung der Jazzmusik lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen, die im Laufe der Zeit eintraten. Hier finden Sie eine ausführliche Erklärung zur Verbreitung des Jazz:

1. Frühe Ursprünge in New Orleans :

- Jazz entstand im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in New Orleans, Louisiana, und entstand aus einer Mischung afrikanischer, französischer und spanischer Musikeinflüsse.

2. Varieté- und Minstrel-Shows :

- Jazzmusiker begannen, in reisenden Varieté- und Minstrel-Shows aufzutreten, die verschiedene Städte in den Vereinigten Staaten erreichten.

3. Noten und Aufnahmen :

- Die Veröffentlichung von Jazz-Noten und das Aufkommen der frühen Audioaufnahmetechnologie trugen dazu bei, Jazz einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

4. Tolle Migration :

- Während der Großen Migration zogen Millionen Afroamerikaner aus dem ländlichen Süden in nördliche Städte wie Chicago, New York und Los Angeles. Jazzmusiker waren Teil dieser Migration und brachten ihre Musik in neue Regionen.

5. Jazzclubs :

- Jazzclubs und Kabaretts florierten in Städten wie Chicago und New York und boten Auftrittsorte für Jazzmusiker und die Möglichkeit, die Musik live zu erleben.

6. Radio- und Jazzsendung :

- Das Aufkommen des Radios ermöglichte die Ausstrahlung von Jazzmusik im ganzen Land und machte sie landesweit für Hörer zugänglich.

7. Jazzmagazine und -publikationen :

- Es entstanden spezialisierte Jazzmagazine und -publikationen wie „The Jazz Review“ und „DownBeat“, die dazu beitrugen, Informationen über den Jazz und seine Künstler zu verbreiten.

8. Tourneen und internationale Auftritte :

- Jazzmusiker gingen auf Tourneen, traten international auf und stellten dem Publikum in Europa, Asien und Südamerika Jazz vor.

9. Swing-Ära :

- In den 1930er und 1940er Jahren machte die „Swing-Ära“ den Big-Band-Jazz populär, angeführt von Musikern wie Duke Ellington, Benny Goodman und Count Basie. Swing-Musik eroberte die Herzen von Millionen Fans und verhalf dem Jazz zu großer Popularität.

10. Bebop:

- Der Aufstieg des Bebop und anderer innovativer Stile in den 1940er und 1950er Jahren zog neue Hörer an, die den komplexen improvisatorischen Charakter des Jazz zu schätzen wussten.

11. Aufnahmen und Alben:

- Die Entwicklung der Langspielplatte (LP) ermöglichte Jazz-Alben in voller Länge und trug zum Wachstum der Jazz-Plattensammlungen unter Enthusiasten bei.

12. Jazzkritiker und -pädagogen:

- Jazzautoren, -kritiker und -pädagogen spielten eine wichtige Rolle bei der Dokumentation, Analyse und Vermittlung von Jazz und förderten seine Anerkennung und Wertschätzung bei Publikum und Musikern.

13. Jazzfestivals:

- Jazzfestivals wie das Newport Jazz Festival wurden in den 1950er Jahren gegründet und boten Jazzmusikern die Möglichkeit, vor großem Publikum aufzutreten und neue Fans zu gewinnen.

14. Hollywood und Filme:

- Durch die Einbeziehung von Jazzmusik in Hollywood-Filme wurde Jazz dem Mainstream-Publikum noch bekannter, da Musik aus Filmen wie „The Jazz Singer“ (1927) und „Singin' in the Rain“ (1952) an Popularität gewann.

15. Jazzausbildung:

- Die Einrichtung von Jazz-Studienprogrammen an Universitäten und Konservatorien trug dazu bei, Generationen von Jazzmusikern und -pädagogen weltweit zu fördern und weiterzuentwickeln.

16. Digitalisierung und Streaming:

- In den letzten Jahren ist Jazzmusik durch digitale Plattformen, Streaming-Dienste und Online-Musikaustausch noch zugänglicher geworden.

Durch eine Kombination dieser Faktoren und das kontinuierliche Engagement von Jazzmusikern verbreitete sich das Genre von seinen Wurzeln in New Orleans zu einer gefeierten Musikform, die auf der ganzen Welt genossen und praktiziert wird.

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