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Woher wissen Sie, welche Tonleitern Sie für eine Akkordfolge im Jazz verwenden sollten?

Im Jazz verwenden Musiker Tonleitern, um über Akkordfolgen zu improvisieren. Die Wahl der Tonleiter hängt von den Akkorden in der Akkordfolge und dem Gesamtklang ab, den der Musiker erreichen möchte. Hier sind einige allgemeine Richtlinien für die Auswahl von Tonleitern, die für verschiedene Akkordtypen verwendet werden sollen:

Dur-Akkorde:

- Dur-Tonleiter: Am häufigsten wird die Dur-Tonleiter gewählt, die auf dem Grundton des Dur-Akkords basiert.

- Lydische Tonleiter: Die lydische Tonleiter ähnelt der Dur-Tonleiter, weist jedoch eine erhöhte vierte Stufe auf. Es sorgt für einen helleren, fröhlicheren Klang.

- Mixolydische Skala: Die mixolydische Tonleiter ähnelt der Dur-Tonleiter, weist jedoch eine abgesenkte Septime auf. Es hat einen leicht bluesigen Klang.

Moll-Akkorde:

- Moll-Tonleiter: Am häufigsten wird die aus dem Grundton des Moll-Akkords aufgebaute Moll-Tonleiter gewählt.

- Dorische Skala: Die dorische Tonleiter ähnelt der Moll-Tonleiter, weist jedoch eine erhöhte sechste Stufe auf. Es hat einen gefühlvolleren, sanfteren Klang.

- Phrygische Skala: Die phrygische Tonleiter ähnelt der Moll-Tonleiter, weist jedoch eine abgesenkte zweite Stufe auf. Es hat einen dunklen, geheimnisvollen Klang.

Dominante Akkorde:

- Dur-Tonleiter: Die aus der fünften Stufe des Dominantsakkords aufgebaute Dur-Tonleiter (auch als „Mixolydische b6-Tonleiter“ bekannt) wird häufig über Dominantsakkorden verwendet.

- Geänderter Maßstab: Die alterierte Tonleiter ist eine siebentönige Tonleiter, die mehrere alterierte Töne enthält, beispielsweise eine abgeflachte Quinte und eine scharfe None. Es fügt einen angespannten, dissonanten Klang hinzu.

Verminderte Akkorde:

- Halbverkleinerter Maßstab: Die halbverminderte Tonleiter ist eine siebentönige Tonleiter, die drei verminderte Dreiklänge enthält. Es hat einen dunklen, geheimnisvollen Klang.

- Ganztonskala: Die Ganztonskala ist eine sechstönige Tonleiter, die ausschließlich aus Ganztonschritten besteht. Es hat einen schwebenden, ätherischen Klang.

Dies sind nur einige der vielen Tonleitern, die über Jazz-Akkordfolgen verwendet werden können. Der beste Weg, um zu lernen, welche Tonleitern Sie verwenden sollten, besteht darin, großartigen Jazzmusikern zuzuhören und mit verschiedenen Tonleitern zu experimentieren, bis Sie eine gefunden haben, die Ihnen gefällt und die für Sie gut klingt.

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