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Wer ist die Blues-Sängerin Nora?

Bessie Lee Brown , (19. Juli 1902 – 13. September 1981), bekannt als „Mississippi“ Nora Brown und „Nora Lee Blues“ Brown war eine Blues-Sängerin, Songwriterin und Gitarristin aus Mississippi, USA.

Brown wurde in einer großen Familie von Pächtern in der Kleinstadt Lula geboren. Sie erhielt nie eine formelle Ausbildung, da sie in der ersten oder zweiten Klasse gezwungen war, die Schule zu verlassen, um bei der Arbeit auf dem Bauernhof zu helfen. Ihre ersten Lieder und Gitarrentechnik lernte sie von ihrer Mutter.

Während ihrer frühen Karriere trat Nora Brown in ganz Mississippi und den umliegenden Bundesstaaten auf. Während dieser Zeit wurde sie manchmal als Mississippi Nora und später als Nora Lee Blues Brown bezeichnet. 1929 traten sie und Charlie McCoy beim Memphis Minnie's Tennessee Jubilee auf, einer im Mississippi-Delta beliebten Varieté-Show.

Brown hatte eine lange und abwechslungsreiche Karriere, sowohl als Solokünstler als auch als Mitglied verschiedener Musikgruppen. In den 1930er Jahren tourte sie durch den Osten und Mittleren Westen und trat mehrfach im Radio auf. In Chicago nahm sie vier Songs für Brunswick Records auf, begleitet vom Gitarristen Big Bill Broonzy. Die Sessions brachten zwei Singles hervor:„Done Got Wise“/„If I Could Hear My Mother Pray Again“ und „Poor Me“/„Mama I Feel Like Movin‘ On“. Später schloss sich Brown den Wanderzeltshows an und trat auch in Minnesänger- und Medizinkreisen auf. Sie verbrachte auch einige Zeit damit, mit den Rabbit's Foot Minstrels aufzutreten.

1937 heiratete sie und zog nach Chicago, gab ihre Musikkarriere auf und stieg in das Familienunternehmen ihres Mannes ein. Nach dem Tod ihres Mannes nahm sie 1941 ihre Karriere wieder auf.

1950 trat Brown mit Unterstützung eines Orchesters beim Chicago Blues Festival auf.

1960 unterschrieb Brown bei Delmark Records in Chicago und veröffentlichte zwei Alben:Nora Lee Blues und Nora Brown, die später als „I Ain't Gonna Let Nobody Turn Me 'Round“ neu aufgelegt wurden.

Brown zog in den 1970er Jahren nach Indianapolis, Indiana. 1974 trat sie mit dem Indianapolis String Orchestra auf.

Browns Karriere erlebte ab den 1980er Jahren eine Renaissance. Sie trat auf Folk-Festivals und Blues-Konzerten im gesamten Mittleren Westen auf und hatte mehrere Fernsehauftritte. Sie wurde auch in die Indiana Area Folk Music Hall of Fame aufgenommen.

Brown starb 1981 im Alter von 79 Jahren an Multipler Sklerose. Sie ist auf dem Crown Hill Cemetery in Indianapolis begraben.

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