Lumnay ist eine schöne junge Frau aus dem Dorf, die einer wohlhabenden Familie angehört. Sie hat die Aufmerksamkeit vieler Verehrer auf sich gezogen, aber keiner hat es geschafft, ihr Herz zu gewinnen. Eines Tages kommt ein Fremder namens Awiyao im Dorf an. Er ist ein erfahrener Holzschnitzer und fasziniert Lumnay sofort mit seinem Charme und seinem Talent.
Trotz der Unterschiede in ihrem sozialen Status entwickeln Lumnay und Awiyao eine tiefe Verbindung und verlieben sich. Lumnays Familie missbilligt das Match und versucht, sie auseinanderzuhalten. Doch ihre Liebe erweist sich als stärker als alle Hindernisse und sie beschließen zu heiraten.
Ihren Höhepunkt erreicht die Geschichte während der Hochzeitsfeier, die im Einklang mit den traditionellen Bräuchen des Dorfes stattfindet. Lumnay und Awiyao führen einen zeremoniellen Tanz auf, der ihre Vereinigung symbolisiert. Während sie tanzen, entzündet sich Lumnays Schleier durch eine Kerze in der Nähe. Das Feuer breitet sich aus und das Paar gerät in Flammen.
In einer tragischen Wendung kommt Lumnay im Feuer um und Awiyao ist untröstlich und am Boden zerstört. Die Geschichte endet damit, dass Awiyao Lumnays Körper in den Wald trägt, wo er zu ihrem Andenken eine wunderschöne Skulptur schnitzt.
„The Wedding Dance“ befasst sich mit Themen wie Liebe, Opferbereitschaft und dem Konflikt zwischen persönlichen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen. Es unterstreicht die Stärke und Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes selbst angesichts einer Tragödie. Amador Daguio webt meisterhaft eine Geschichte zeitloser Emotionen, Bräuche und der komplexen Schönheit des Landlebens auf den Philippinen.