Clubtanzmusik entstand in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren und wurde von verschiedenen Genres wie Disco, Funk, Soul und R&B beeinflusst. Es gewann schnell an Popularität in Nachtclubs auf der ganzen Welt und wurde zu einem prägenden Sound der Clubszene.
Clubtanzmusik wird typischerweise mit elektronischen Instrumenten und Software wie Synthesizern, Drumcomputern und Sequenzern produziert. Es enthält oft Gesang, aber auch Instrumentalstücke sind üblich. Die Musik wird typischerweise so gemischt und gemastert, dass die Bässe und Höhen betont werden und ein kraftvoller und energiegeladener Klang entsteht, der sich zum Tanzen eignet.
Zu den beliebten Subgenres der Clubtanzmusik gehören:
- *House-Musik:* Dieses Genre entstand in den frühen 1980er Jahren in Chicago und zeichnet sich durch einen sich wiederholenden Four-on-the-Floor-Beat, synkopierte Basslinien und gefühlvollen Gesang aus.
- *Techno:* Dieses Genre entstand Mitte der 1980er Jahre in Detroit und zeichnet sich durch einen hypnotischen, sich wiederholenden Beat aus, oft mit minimalen Melodien und Gesang.
- *Trance:* Dieses Genre entstand Ende der 1980er Jahre in Deutschland und zeichnet sich durch einen schwebenden, euphorischen Sound aus, oft mit aufmunternden Melodien und Gesang.
- *Drum and Bass:* Dieses Genre entstand Anfang der 1990er Jahre im Vereinigten Königreich und zeichnet sich durch ein schnelles Tempo, komplexe Drum-Patterns und schwere Basslinien aus.
Clubtanzmusik entwickelt sich weiter und wird vielfältiger, wobei im Laufe der Zeit neue Subgenres und Trends entstehen. Es bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Clubszene und bietet den Menschen einen Soundtrack zum Tanzen und Vergnügen in Nachtclubs und anderen gesellschaftlichen Umgebungen.