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Was waren Tanzmarathons in den 1920er Jahren?

Tanzmarathons waren Ausdauerwettkämpfe, die in den 1920er Jahren in den Vereinigten Staaten populär wurden. Sie begannen als eine Form der Unterhaltung, entwickelten sich aber schnell zu einer Möglichkeit, Geld zu verdienen, indem die Leute darauf wetteten, wer am längsten durchhält.

Die Regeln für Tanzmarathons waren einfach:Paare oder Einzelpersonen tanzten so lange sie konnten, wobei Pausen nur für notwendige Toilettenbesuche oder medizinische Versorgung erlaubt waren. Das letzte Paar, das noch übrig ist, würde einen Geldpreis gewinnen, der bis zu 10.000 US-Dollar betragen könnte.

Tanzmarathons fanden oft in großen Ballsälen oder Auditorien statt und dauerten Tage oder sogar Wochen. Die Tänzer würden ständig von Richtern überwacht, um sicherzustellen, dass sie die Regeln einhielten. Wenn ein Paar dabei erwischt wurde, wie es eine Pause einlegte, die länger als die vorgesehene Zeit war, wurde es disqualifiziert.

Die Bedingungen bei Tanzmarathons waren oft anstrengend. Die Tänzer tanzten oft in enger Kleidung und unter extrem heißen und überfüllten Bedingungen. Außerdem standen sie oft unter dem Druck der Jury und des Publikums, weiterzumachen.

Aufgrund der anstrengenden Bedingungen erlitten viele Tänzer Verletzungen oder waren erschöpft. Einige starben sogar. Im Jahr 1928 starb eine 22-jährige Frau namens Lenora „Buddy“ Rogers, nachdem sie sieben Tage lang bei einem Tanzmarathon in Salt Lake City, Utah, getanzt hatte. Ihr Tod löste einen öffentlichen Aufschrei aus und Tanzmarathons wurden in vielen Städten verboten.

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