Es wird angenommen, dass Surtido seinen Ursprung in den ärmeren Schichten Havannas hat und eine Alternative zu den teureren Tanzstilen wie Danzón und Mambo darstellt. Es zeichnet sich durch seinen improvisatorischen Charakter aus und den Tänzern steht es frei, ihre eigenen, einzigartigen Kombinationen von Schritten und Bewegungen zu kreieren.
Der Grundschritt von Surtido ist eine Seitwärtsbewegung mit einer leichten Hüftbewegung und wird oft von einer Vielzahl von Drehungen, Drehungen und Senken begleitet. Der Tanz ist auch für die Verwendung synkopierter Rhythmen bekannt und Tänzer integrieren häufig Elementos de la Rumba und andere afrokubanische Tanzformen in ihre Routinen.
Surtido erfreute sich in den 1950er- und 60er-Jahren großer Beliebtheit und wurde in vielen Clubs und Tanzlokalen in ganz Kuba getanzt. Später verbreitete er sich in anderen Teilen Lateinamerikas und der Karibik und wird auch heute noch als beliebter Gesellschaftstanz genossen.