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Was hat César Chaves getan?

César Estrada Chávez (31. März 1927 – 23. April 1993) war ein amerikanischer Arbeiterführer und Bürgerrechtler, der zusammen mit Dolores Huerta die National Farm Workers Association (NFWA) gründete, die später mit dem Agricultural Workers Organizing Committee fusionierte (AWOC) wurde zur United Farm Workers (UFW). Chávez war 1966 der erste Lateinamerikaner, der auf dem Cover des Time-Magazins erschien, und erhielt 1994 posthum die Presidential Medal of Freedom.

Chávez wurde in Yuma, Arizona, als Sohn von Librado Chávez, einem mexikanisch-amerikanischen Landarbeiter aus Sinaloa, und Juana Estrada Chávez geboren. Seine Eltern waren Wanderarbeiter auf dem Land und Chávez verbrachte einen Großteil seiner frühen Kindheit damit, mit seiner Familie in verschiedene Arbeitslager auf dem Land zu reisen. Er besuchte 38 verschiedene Schulen, bevor er die achte Klasse erreichte.

Im Alter von 17 Jahren verließ Chávez die Schule, um Vollzeit auf den Feldern zu arbeiten. Im Jahr 1946 trat Chávez der Community Service Organization (CSO) bei, einer gemeinnützigen, gemeindebasierten Organisation, die sich auf die Stärkung verarmter Latino-Gemeinschaften in Kalifornien konzentriert. 1952 wurde er zum Nationaldirektor des CSO gewählt, eine Position, die er zehn Jahre lang innehatte.

Während seiner Zeit bei CSO begann Chávez, Landarbeiter im Coachella Valley in Kalifornien zu organisieren. 1962 führte er den ersten erfolgreichen Landarbeiterstreik in der Geschichte der kalifornischen Landwirtschaft an. Im folgenden Jahr gründeten er und Huerta gemeinsam die NFWA, die später zur UFW wurde.

Unter Chávez‘ Führung errang die UFW zahlreiche Siege für Landarbeiter, darunter verbesserte Löhne, Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft spielte auch eine wichtige Rolle in der größeren Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre und Chávez wurde zum Symbol des Kampfes für soziale Gerechtigkeit.

Chávez war auch ein begabter Redner und Schriftsteller. 1975 veröffentlichte er seine Autobiografie „An Organizer's Tale“. Er starb 1993 eines natürlichen Todes und hinterließ ein Erbe des sozialen Aktivismus und der gewerkschaftlichen Organisierung, das die Menschen auch heute noch inspiriert.

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