Die Erfolgsquote des Whipple-Verfahrens variiert je nach Zustand des einzelnen Patienten und der Erfahrung des Chirurgen. Im Allgemeinen liegt die Gesamtüberlebensrate nach einem Whipple-Eingriff bei Bauchspeicheldrüsenkrebs nach fünf Jahren bei etwa 20 %. Allerdings kann die Überlebensrate bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Frühstadium, die sich dem Eingriff unterziehen, höher sein.
Die Erfolgsquote des Whipple-Verfahrens wird auch von der Erfahrung des Chirurgen beeinflusst. Studien haben gezeigt, dass Chirurgen, die viele Whipple-Eingriffe durchführen, bessere Ergebnisse erzielen als Chirurgen, die nur wenige Eingriffe durchführen.
Zu den Komplikationen, die nach einem Whipple-Eingriff auftreten können, gehören:
* Pankreasfistel:Ein Austreten von Pankreasflüssigkeit aus der Operationsstelle.
* Blutungen
* Infektion
* Lungenentzündung
* Tiefe Venenthrombose (TVT)
* Lungenembolie (LE)
* Diabetes
* Unterernährung
Das Whipple-Verfahren ist ein großer chirurgischer Eingriff, aber es ist die einzige potenziell heilende Behandlung für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Durch sorgfältige Patientenauswahl und erfahrene chirurgische Betreuung kann die Erfolgsquote des Whipple-Eingriffs verbessert werden.