- Lindy Hop: Dreistufige Muster mit synkopiertem Rhythmus.
- East Coast Swing: Doppelschrittmuster mit gleichmäßigerem Rhythmus.
Musik:
- Lindy Hop: Ursprünglich als Tanz zu Swing-Musik entwickelt, wird er heute häufig zu einer Vielzahl populärer Musik getanzt.
- East Coast Swing: Speziell für Swing-Musik entwickelt und eignet sich am besten für Uptempo-Swing-Musik (175–220 BPM).
Fußarbeit:
- Lindy Hop: Der Grundschritt beginnt mit der 1 und 2 und folgt mit drei Takten synkopierter Schritte.
- East Coast Swing: Der Grundschritt beginnt bei 1 und 2 und folgt mit zwei Dreifachschritten.
Körperbewegung:
- Lindy Hop: Charakteristisch sind energische und akrobatische Bewegungen. Luftsprünge und Würfe und Hebevorgänge.
- East Coast Swing: Weniger energisch, mit einem entspannten, sanfteren Stil.
Hüftbewegung:
- Lindy Hop: Stärkere Betonung der Hüftbewegung und der synkopierten Körperbewegung.
- East Coast Swing: Weniger Hüftbewegungen und weniger Körperbewegungen.
Partnerverbindung:
- Lindy Hop: Oft geht es um eine geschlossene Partnerbeziehung und viel körperliche Interaktion.
- East Coast Swing: Ermöglicht eine Reihe von Partnerverbindungen, von geschlossen bis offen, und erfordert nicht so viel physischen Kontakt.
Soziale Umgebung:
- Lindy Hop: Wird häufig mit Gesellschaftstänzen, Swingtanzwettbewerben und historischen Tanzveranstaltungen in Verbindung gebracht.
- East Coast Swing: Wird häufig bei Country-Western-Tanzveranstaltungen, Unterhaltungsveranstaltungen auf Kreuzfahrtschiffen und sogar bei Gesellschaftstänzen gesehen.
Kulturelle Auswirkungen:
- Lindy Hop: Sehr einflussreich als sozialer und kultureller Tanz, der die Swing-Kultur der Afroamerikaner und Harlems repräsentiert.
- East Coast Swing: Er gewann im frühen 20. Jahrhundert an Popularität, wurde standardisiert und entwickelte sich später zu anderen Swing-Tanzstilen.