Es handelt sich um eine lateinische Phrase, die Konstantin dem Großen, dem ersten christlichen Kaiser Roms, zugeschrieben wird. Der Legende nach sah Konstantin vor der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n. Chr. eine Vision eines brennenden Kreuzes am Himmel. Auf dem Kreuz stand die Aufschrift „In hoc signo vinces“, was Konstantin als Zeichen dafür wertete, dass er in der Schlacht siegreich sein würde. Anschließend besiegte er seinen Rivalen Maxentius und wurde alleiniger Kaiser des Römischen Reiches.
Der Satz „In hoc signo vinces“ wurde im Laufe der Geschichte von vielen verschiedenen Personen und Organisationen als Motto verwendet, darunter vom Tempelritter, der spanischen Inquisition und dem Ku-Klux-Klan. Es ist außerdem das Staatsmotto Georgiens und der Name eines Fußballvereins in Italien.