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Was hat Weber zu den Prinzipien von Fayol hinzugefügt?

Während Henri Fayol für die Prinzipien des Managements bekannt ist, konzentrierte sich Max Weber mehr auf die Struktur und Organisation der Bürokratie. Allerdings ergänzten und erweiterten Webers Ideen zur Bürokratie Fayols Prinzipien in mehrfacher Hinsicht:

1. Formalisierung und Standardisierung:

* Fayol: Er betonte die Notwendigkeit klarer Regeln und Verfahren, doch Weber ging noch einen Schritt weiter und plädierte für eine Standardisierung in der gesamten Organisation. Dazu gehören schriftliche Stellenbeschreibungen, konsistente Leistungsbewertungen und formalisierte Kommunikationskanäle.

* Auswirkungen: Dies verleiht den Prinzipien von Fayol eine Ebene der Objektivität und Vorhersehbarkeit und macht sie für große, komplexe Organisationen anwendbarer.

2. Hierarchie und Spezialisierung:

* Fayol: Befürwortet eine klare Befehlskette und Spezialisierung der Aufgaben.

* Weber: Dieses Konzept wurde durch einen Fokus auf klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten gestärkt basierend auf Fachwissen und Autorität. Dadurch entsteht eine Autoritätshierarchie, in der die Entscheidungsfindung von oben nach unten erfolgt.

* Auswirkungen: Dies stärkt die Struktur und Effizienz der Organisation und sorgt für klare Verantwortlichkeiten.

3. Unpersönlichkeit:

* Fayol: Betont Fairness und Unparteilichkeit bei der Entscheidungsfindung.

* Weber: Einführung des Konzepts der Unpersönlichkeit Am Arbeitsplatz bedeutet das, dass Regeln und Verfahren für alle gleichermaßen gelten sollten, unabhängig von persönlichen Beziehungen. Dies trägt dazu bei, Bevorzugung und Voreingenommenheit zu minimieren.

* Auswirkungen: Dies stärkt Objektivität und Fairness und schafft ein gerechteres und transparenteres Arbeitsumfeld.

4. Meritokratie:

* Fayol: Erkennen, wie wichtig es ist, Personen auf der Grundlage ihrer Kompetenz auszuwählen und zu fördern.

* Weber: Förderte ein meritokratisches System Hier werden Einzelpersonen aufgrund ihrer Qualifikationen und Leistungen ausgewählt und befördert. Dies fördert die Talententwicklung und würdigt Beiträge.

* Auswirkungen: Dies trägt dazu bei, talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten und fördert so eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung.

Im Wesentlichen lieferte Weber einen detaillierteren und formaleren Rahmen für die von Fayol dargelegten Managementprinzipien. Sein Schwerpunkt auf Standardisierung, Hierarchie, Unpersönlichkeit und Meritokratie trug dazu bei, Fayols Prinzipien robuster und auf große, bürokratische Organisationen anwendbar zu machen.

Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl die Ideen von Fayol als auch Weber ihre Vor- und Nachteile haben. Während ihre Theorien wertvolle Einblicke in die Organisationsstruktur und das Management liefern, kann ihnen auch vorgeworfen werden, sie seien zu starr und unflexibel. Moderne Managementpraktiken stützen sich häufig auf diese beiden Rahmenwerke und passen sie gleichzeitig an die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Organisationen und Kontexte an.

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