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Warum heißt dieses Theater Restaurierungstheater?

Als Restaurationstheater bezeichnet man das Theater Englands von der Wiedereröffnung der Theater im Jahr 1660, nach dem Englischen Bürgerkrieg und dem Interregnum, bis zum Ende des 17. Jahrhunderts. Es wird Restaurationstheater genannt, weil es die Wiederherstellung der Monarchie und die Rückkehr von König Karl II. auf den Thron markierte.

Während des Interregnums wurden die Theater von den Puritanern geschlossen, die sie für sündig und unmoralisch hielten. Als Karl II. an die Macht zurückkehrte, eröffnete er die Theater wieder und förderte die Produktion neuer Stücke. In der Zeit der Restauration blühte die Theatertätigkeit auf und es entstanden neue Dramatiker, Schauspieler und Theatergruppen.

Das Restaurationstheater zeichnete sich durch seine derben, satirischen und oft politisch aufgeladenen Inhalte aus. Komödien machten sich oft über die Puritaner lustig und feierten die Rückkehr der Monarchie. Tragödien basierten oft auf historischen Ereignissen oder der klassischen Mythologie und dienten häufig der Auseinandersetzung mit politischen Themen.

Zu den berühmtesten Dramatikern der Restaurationszeit zählen William Congreve, George Etherege und Aphra Behn. Congreves Stücke wie „The Way of the World“ und „Love for Love“ sind für ihren Witz und ihre scharfe Gesellschaftssatire bekannt. Ethereges Stücke wie „The Man of Mode“ und „She would if she Could“ sind für ihre Frechheit und ihren Humor bekannt. Behns Stücke wie „The Rover“ und „The Lucky Chance“ sind für ihre starken weiblichen Charaktere und feministischen Themen bekannt.

Das Restaurierungstheater war eine lebendige und aufregende Zeit in der Geschichte des englischen Theaters, und sein Einfluss ist noch heute im Theater spürbar.

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