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Worum ging es in der Oper Treemonisha?

Treemonisha ist eine Oper in drei Akten von Scott Joplin aus dem Jahr 1892. Es war Joplins einzige Oper und war musikalisch und thematisch ihrer Zeit voraus. Die Oper erzählt die Geschichte einer jungen afroamerikanischen Frau namens Treemonisha, die ihre Bildung und ihr Wissen nutzt, um ihr Volk vor einem korrupten Anführer zu retten. Die Oper spielt in einer ländlichen Gemeinde in Arkansas in der Zeit nach dem Wiederaufbau und untersucht Themen wie Rasse, Klasse und soziale Gerechtigkeit.

Die Handlung der Oper beginnt damit, dass Treemonisha, eine junge Frau, die von ihrer Großmutter großgezogen wird, von ihrer Schule verwiesen wird, weil sie ihren Klassenkameraden fortgeschrittenes Rechnen beigebracht hat. Sie kehrt in ihre Gemeinde zurück, wo sie feststellt, dass die Menschen in Armut leben und von einem korrupten Anführer namens Remus unterdrückt werden. Treemonisha nutzt ihre Bildung und ihr Wissen, um den Menschen zu helfen, und führt sie schließlich in eine Rebellion gegen Remus.

Die Musik der Oper ist eine Mischung aus afroamerikanischer Volksmusik, klassischer Musik und Ragtime. Joplin verwendet verschiedene Musikstile, um einen einzigartigen und eindrucksvollen Sound zu kreieren. Die Themen der Oper werden auch durch die Musik erkundet, wobei Joplin Spirituals und andere traditionelle afroamerikanische Musik verwendet, um die Emotionen und Erfahrungen der Charaktere zu vermitteln.

Treemonisha wurde zu Joplins Lebzeiten nicht aufgeführt und erlangte erst Ende des 20. Jahrhunderts große Bekanntheit. Seitdem wurde es von verschiedenen Opernhäusern und Orchestern aufgeführt und aufgenommen und gilt heute als wichtiges Werk der amerikanischen Musikgeschichte.

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