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Was meint Portia mit bösen Zeiten in Akt 3, Szene 2 des Kaufmanns von Venedig?

Portia verwendet den Ausdruck „böse Zeit“ in Akt 3, Szene 2 von „Der Kaufmann von Venedig“, um den allgemeinen Zustand der Gesellschaft während dieser Zeit zu beschreiben. Sie erwähnt, dass „das alte Sprichwort keine Häresie ist – Hängen und Heiraten hängt vom Schicksal ab“, was darauf hindeutet, dass Menschen in ihrem Leben oft unvorhersehbaren und unkontrollierbaren Kräften ausgesetzt sind. Portias Aussage impliziert, dass die Gesellschaft ihrer Zeit voller Ungerechtigkeit, Betrug und moralischem Verfall sei.

Ihr Hinweis auf „böse Zeiten“ steht auch im Einklang mit dem zentralen Konflikt des Stücks, in dem es um den Geldverleiher Shylock und sein unermüdliches Streben nach Antonios Leben aufgrund der Bedingungen eines Kredits geht. Portias Beobachtung macht deutlich, wie Gier, Rache und die Missachtung des menschlichen Mitgefühls die Gesellschaft im Stück durchdrungen haben und sie zu einer „bösen“ Zeit zum Leben gemacht haben.

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